Abbruch der Bestandsgebäude Grasbrook

Abbruch der Bestandsgebäude Grasbrook
Hamburg
seit
Auftraggeber
HafenCity Hamburg GmbH

Abbruch im Tideeinfluss

Der Stadtteil Grasbrook in Hamburg wird durch die HafenCity Hamburg GmbH städtebaulich neu entwickelt. Für die derzeit projektierte ca. 63 ha große Fläche, bestehend aus dem sog. Überseezentrum, dem Hafentorquartier sowie dem Tschechienufer, alle südlich der Elbe und gegenüber der östlichen HafenCity gelegen, ist ein Stadtentwicklungsvorhaben mit ca. 16.000 Arbeitsplätzen und ca. 3.000 Wohnungen vorgesehen.

Alle drei Teilflächen befinden sich im Tideeinflussgebiet der Unterelbe und sind durch einen intakten Hochwasserschutz (Böschungen, Kaianlagen und Spundwandsysteme) geschützt. Die Bebauung zeichnet sich durch eine Vielzahl an Lagerhallen mit angeschlossenen Büro- bzw. Verwaltungsgebäuden aus. Darüber hinaus ist das Gelände neben den Gebäuden zu über 95 % mit Verkehrs- und Bereitstellungsflächen (ca. 10 ha) versiegelt.

In einem ersten Schritt wird die Teilfläche des sog. Überseezentrums am kleinen Grasbrook (ca. 26 ha) im Rahmen der Geländefreimachung von allen baulichen Anlagen befreit. D. h. Rückbau von ca. 1.000.000 m³ Umbauten Raum vom Pförtnerhaus, über das seinerzeit größte Schleppdach der Welt (530 m x 45 m), diversen Lagerhallen, einem 7 geschossigen Verwaltungshaus, bis hin zur kompletten Hochwasserschutzanlage (ca. 1.400 lfm Stahlspundwand und 600 lfm Stahlbetonholm). Die Geländefreimachung beschreibt den ersten Arbeitsschritt als Vorbereitung für die nachfolgende Kampfmittelsuche und -bergung sowie der sich anschließenden Erdarbeiten.